Mindestabstände von Windkraftanlagen

Im Staatenvergleich scheint die Bundesregierung die Gefahren, die von Windkraftanlagen ausgehen noch nicht zu erkennen. Weshalb ist der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebieten nicht einheitlich? In England wurde im Jahr 2010 ein Gesetz verabschiedet das Mindestabstände von 3000m vorschreibt. In Frankreich sind 1500m und in den USA 2500m vorgeschrieben. Die Bundesrepublik Deutschland lässt jedoch lässt jedoch Abstände zwischen 500m und 1000m zu.

Im Juni 2013 forderten der Bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, einen Mindestabstand der 10 fachen Anlagenhöhe. Die Bund-Länder Initiative Windenergie hat im Juni 2012 einen Überblick zu landesplanerischen Abstandsempfehlungen zur Ausweisung von Windenergiegebieten herausgegeben. Dabei werden in Rheinland-Pfalz Abstände von 1000m zu Wohngebieten und 200m zu Naturschutzgebieten, wie dem Naturpark Siebengebirge, empfohlen.

Schattenwurf von Windenergieanlagen

Beim Schattenwurf von Windenergieanlagen handelt es sich um den von Rotor und Turm erzeugten Schattenwurf, der während direktem Sonnenschein auftritt. Insbesondere der Schattenwurf des Rotors tritt für viele Menschen unangenehm in Erscheinung, da dieser im Gegensatz zu unbewegten Gegenständen periodische Helligkeitsschwankungen am Immissionsort hervorruft. Der Schatten einer stehenden Windenergieanlage ist hingegen nicht anders zu bewerten als der Schatten eines normalen Gebäudes. Das Auftreten des Schattenwurfes hängt von der Lage und Höhe der Anlage, der Lage des Immissionspunktes und vom Wetter ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schattenwurf_von_Windenergieanlagen

Gesundheitsgefährdung durch Lärm

Der Hersteller der geplanten Windräder, die Firma Nordex, wirbt mit dem Satz "Der Schallleistungspegel liegt bei maximal 105 Dezibel, so dass die Anlage näher an Wohnsiedlungen gebaut und ein Windpark räumlich optimal ausgelegt werden kann". Zum Vergleich: 100 Dezibel herrschen in einer Disco; 110 Dezibel verursacht eine Kettensäge in einem Meter Entfernung.

Lesen Sie zum Thema eine Zusammenfassung des unabhängigen Ärzteforums Emissionsschutz.

Eisabwurf

In gefährdeten Lagen müssen Windenergieanlagen zur Vermeidung von Eiswurf mit Eiserkennungs- und Eisabschaltsystemen ausgestattet werden. Es gibt verschiedene, herstellerabhängige und -unabhängige Systeme. Zudem müssen im Umfeld der Windenergieanlage(n) Warntafeln aufgestellt werden. Bei abgeschalteten Anlagen ist der Bereich um den Turm und unter den Rotorblättern gefährdet, wobei die Ablenkung durch den Wind beachtet werden muss. Kleinere Eistücke können im Betrieb vor Einsetzen der Abschaltung oder beim Wiederanlauf zusätzlich durch die Drehung des Rotors in größere Weiten geworfen werden. In der Theorie sind Weiten von mehreren hundert Metern möglich.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisabwurf

 

Gesundheitsgefährdung durch Infraschall

Artikel 2 GG – Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Windkraftanlagen schädigen durch Infraschall die Gesundheit des Menschen. 

Unter Infraschall versteht man weitgehend unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen unter 100 Hertz.

Mehrere Studien belegen, dass starke Gesundheitsschäden zu erwarten sind, da wir dem Infraschall hier permanent ausgesetzt sind . Infraschall kann u.a. zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Tinitus, Migräne, Schwindelgefühlen, Übelkeit, Beeinträchtigungen der Herzfrequenz, Reizbarkeit, Gedächtnisproblemen, Angstzuständen etc. führen.

Lesen Sie zum Thema die Einschätzung des Arbeitsmediziners Dr. Bernhard Voigt

Weiterhin finden sie hier einen Link des unabhängigen Ärzteforums Emissionsschutz. Offener Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer zum Thema Infraschall.