50.000 qm Waldfläche werden gerodet

Die Verbandsgemeinde hat in ihrem Entwurf für den Flächennutzungsplan ein Gebiet für Windenergie ausgewiesen, das so groß ist, dass die Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM) maximal 18 Windenergieanlagen (WEA) des Typs Nordex N117 mit einer Höhe bis zur Flügelspitze von 198,5 m darin errichten kann.

Pro WEA müssen 1.400 Tonnen Beton als Fundament in den Waldboden eingebaut werden. Dafür sind 250 LKW-Fahrten über Waldwege nötig. Bei 18 WEA sind das über 25.000 Tonnen Beton, wofür ca. 4.500 LKW-Fahrten notwendig währen.

Insgesamt müssten 50.000 qm Waldfläche gerodet und zudem Zufahrtswege verbreitert werden. Für die Zufahrt zu den Standorten werden weitestgehend Waldwege genutzt. Sie werden auf gerader Strecke auf vier Meter Breite – in Kurvenbereichen weiter – mit einer Schotter Tragschicht ertüchtigt.

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